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	<title>halbwert &#187; produktvorstellung</title>
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	<description>... stetiger Zerfall ...</description>
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		<title>Nokia 3110 classic &#8211; Handy für Haptiker</title>
		<link>http://halbwert.de/2009/06/nokia-3110-classic-handy-fur-haptiker/</link>
		<comments>http://halbwert.de/2009/06/nokia-3110-classic-handy-fur-haptiker/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 15:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[produktvorstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit der inneren Unruhe hat es mich mal wieder überkommen &#8211; ich habe mir ein neues Handy zugelegt. Meine Wünsche lassen sich kurz zusammenfassen: Abgleich mit dem Computer sollte möglich sein um Kontakte zu pflegen Ebenso sollte ein gut bedienbarer Kalender drin sein Hauptsächliche Nutzung für Telefonieren und SMS Webzugang soll aber möglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit der inneren Unruhe hat es mich mal wieder überkommen &#8211; ich habe mir ein neues Handy zugelegt. Meine Wünsche lassen sich kurz zusammenfassen:</p>
<ul>
<li>Abgleich mit dem Computer sollte möglich sein um Kontakte zu pflegen</li>
<li>Ebenso sollte ein gut bedienbarer Kalender drin sein</li>
<li>Hauptsächliche Nutzung für Telefonieren und SMS</li>
<li>Webzugang soll aber möglich sein</li>
<li>Nicht zu teuer, <a href="http://www.eduteam.ch/sf-handy/page0/files/Geschichte-des-Handys.pdf" class="broken_link">kein Fetisch</a> &#8211; wenn&#8217;s in den Gulli fällt, will ich nicht arm sein</li>
<li>Es soll einfach bedienbar und anfassbar sein</li>
</ul>
<p><span id="more-519"></span>Nachdem ich einen Blick auf das <a href="http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone/nokia-6300">Nokia 6300</a> und auch auf das <a href="http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone/nokia-5310-xpressmusic" class="broken_link">Nokia 5310 XpressMusic</a> geworfen hatte, habe ich mich dann für das Nokia 3110 classic entschieden.</p>

<a href='http://halbwert.de/2009/06/nokia-3110-classic-handy-fur-haptiker/01-nokia-3110c-draufsicht/' title='Nokia 3110c Draufsicht'><img width="150" height="150" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2009/06/01-nokia-3110c-draufsicht-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nokia 3110c Draufsicht" title="Nokia 3110c Draufsicht" /></a>
<a href='http://halbwert.de/2009/06/nokia-3110-classic-handy-fur-haptiker/02-nokia-3110c-anschlusse/' title='Nokia 3110c Anschlüsse'><img width="150" height="150" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2009/06/02-nokia-3110c-anschlüsse-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nokia 3110c Anschlüsse" title="Nokia 3110c Anschlüsse" /></a>
<a href='http://halbwert.de/2009/06/nokia-3110-classic-handy-fur-haptiker/03-nokia-3110c-kamera/' title='Nokia 3110c Kamera'><img width="150" height="150" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2009/06/03-nokia-3110c-kamera-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nokia 3110c Kamera" title="Nokia 3110c Kamera" /></a>

<p>Der Grund war eigentlich, dass ich die Tastatur einfach einmalig fand. Während viele Modelle heute mit so kleinen Tasten kommen, dass man sie kaum noch spürt, brauche ich etwas, was man richtig anfassen kann. Die Tasten sind schön groß, gleichmäßig hinterleuchtet und haben einen harten sauberen Druckpunkt, gar nicht zu vergleichen mit meinem vorherigen 25 € Handy. Das Gleiche gilt für das angenehm breite Steuerkreuz. Aber nicht nur die Mechanik stimmt, auch das Betriebssystem reagiert superschnell. An- und Abschalten geht Ruckzuck und auch verschiedene Profile lassen sich über den großen An-Aus-Schalter am Kopfende leicht wählen, wenn man diesen nur kurz betätigt.</p>
<p>Das Display ist groß genug bzw. reicht für meine Zwecke. Wem&#8217;s doch nicht reicht, kann ja zum <a href="http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone/nokia-3110-evolve">Nokia 3110 evolve</a> greifen, da ist noch mehr zu sehen. Für mich ist ein Handy ein Gebrauchsgegenstand (der auch verschleißt) und keine Investition. Wie man sich für 500 € etwas kaufen kann, nur um zu Telefonieren und am Ende ein bisschen im Web zu daddeln, wird mir vermutlich immer verschlossen bleiben. Für mich viel wichtiger ist, dass ein Handy robust ist, staubdicht und in die Arschbackentasche passt ohne zu sehr aufzutragen oder durchzubrechen. Das 3110c ist zwar nicht superschlank, aber auch nicht unangenehm dickleibig. Es pass ein 970 mAh <a href="http://www.nokia.de/produkte/zubehoer/zubehoer-uebersicht/akkus-und-ladegeraete/akkus/nokia-battery-bl-5c">Standard-Akku</a> rein, der auch &#8216;ne ganze Weile hält, was erfreulich ist. Nichts ist ärgerlicher, als ein Handy, was ständig am Kabel hängt.</p>
<p>Bluetooth ist drin, ebenso aber auch ein USB-Anschluss und Infrarot &#8211; für Nostalgiker. Zumindest über die ersten beiden lässt sich das Gerät mit der von Nokia herunterzuladenden Suite beackern. Hier kann man schön seinen Kalender pflegen, kann sogar, wenn man es will, mit Outlook synchronisieren und sogar SMS am Bildschirm tippen und dann via Handy versenden. Letzteres Finde ich recht entspannend, da ich dann doch nicht der begnadete Vielknibbler bin.</p>
<p>Die eingebaute Kamera reicht, um einen (hoffentlich seltenen) Autounfall zu dokumentieren, aber der Sensor rauscht schon mächtig und der Weißabgleich bezieht sich mit seiner Automatik immer auf das ganze Bild, nicht auf einen Focus. Heraus kommen dabei Bilder, die man &#8211; naja, lieber nicht aufheben möchte. Für irgendwelche Blödelfotos oder liebe Grüße per MMS reichts natürlich.</p>
<p>Ein Medien- und Musikplayer ist auch eingebaut, wobei ich mangels Stereo-Headset bzw. Kopfhörer mit 2,5mm-Buchse oder Adapter bisher noch nicht wirklich testen konnte, wie das Teil klingt. Im Web liest man viel Gutes &#8211; aber im Web werden dafür auch mal <a href="http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Bezahlte-Produktbewertungen-Tarnen-/587334.html">Leute von Firmen bezahlt.</a> Ich werd&#8217;s irgendwann demnächst wissen und kommentieren. Im Bereich Fotos, Video und MP3 geht natürlich erst richtig was, wenn eine Micro-SD-Karte drin ist &#8211; maximal 2 GB gehen rein. Hat knapp über 6€ gekostet, oh mann, das sind Zeiten&#8230;</p>
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nokia_Series_40">Series 40 Betriebssystem</a> ist schön zu benutzen. Wo es geht, habe ich die Schrift verkleinert, da das Display nicht riesig ist. Meine Augen sind noch gut. Bei vollem Sonnenlicht wird&#8217;s problematisch, ansonsten ist das Display absolut klar und hell. Ebenso habe ich mir die Tasten belegt, dass ich z.B. den SMS-Eingang gleich auf Knopfdruck habe und auch das eingebaute Diktiergerät habe ich auf Schnellwahl. Das Handy habe ich immer dabei und so ist schnell mal ein Gedanke festgehalten, ohne, dass man immer irgendwo rumkritzeln muss &#8211; bei mir sind&#8217;s vor allem auch Ideen für <a href="http://halbwert.de/category/gedichte/">Gedichte</a>.</p>
<p>Videos machen geht auch, aber bei einer Auflösung von maximal 176&#215;144 Pixel ist sowas im Web vermutlich eher als animiertes Icon zu gebrauchen, als als Aufnahme für heute gängige Videoportale. Nun, wenn man fest daran glaubt, mit Filmchen von zusammenbrechenden Hochhäusern und abstürzenden Flugzeugen reich zu werden, sollte man vielleicht mehr investieren.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Abschließend muss ich sagen, dass mein<a href="http://halbwert.de/2010/02/der-kosumwunsch/"> Selbstbild</a> als Konsumverweigerer nun natürlich auf ewig geschändet ist, ich aber ein sehr zufriedenstellendes Handy habe, was mir das Mitschleppen weiterer Notizbücher etc. erspart und welches trotzdem noch erschwinglich ist. Und merke: <a href="http://konsumguerilla.de/ethische-produkte/schoenes-zeug/nokia-3110-gruenes-handy/" class="broken_link">Handys, die mehr können</a>, gibt&#8217;s immer.</p>
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		<title>Swissonic MDR-2 &#8211; Vorstellung</title>
		<link>http://halbwert.de/2008/11/swissonic-mdr-2-vorstellung/</link>
		<comments>http://halbwert.de/2008/11/swissonic-mdr-2-vorstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 10:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[produktvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[recording]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahrelang habe ich Musikaufzeichnungen von gemeinsamen Sessions mit meinen Musikerfreunden in Augsburg oder von mir selbst mit meinem G-Flash MP3-Player aufgenommen, der allerdings von der Qualität her eher ein besseres Diktiergerät war. Die Aufzeichnungen hatten immer einen Gleichstromanteil und bei der Aufzeichnung selbst wurden digitale Störgeräusche mit aufgezeichnet. Aus diesem Grund habe ich nun beschlossen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang habe ich Musikaufzeichnungen von gemeinsamen Sessions mit meinen Musikerfreunden in Augsburg oder von mir selbst mit meinem <a href="http://www.mygutjahr.de/themen/mp3/g-flash.html">G-Flash MP3-Player</a> aufgenommen, der allerdings von der Qualität her eher ein besseres Diktiergerät war. Die Aufzeichnungen hatten immer einen Gleichstromanteil und bei der Aufzeichnung selbst wurden digitale Störgeräusche mit aufgezeichnet. <span id="more-232"></span>Aus diesem Grund habe ich nun beschlossen, dass etwas besseres her muss: Der <a href="http://www.thomann.de/de/swissonic_mdr2.htm">swissonic MDR-2</a> vom <a href="http://www.thomann.de/de/index.html">Musikhaus Thomann</a>.</p>
<div id="attachment_242" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><a href="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-frontalansicht.jpg"><img class="size-medium wp-image-242" title="mdr2-frontalansicht" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-frontalansicht-480x640.jpg" alt="Swissonic MDR-2 Front" width="336" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Swissonic MDR-2 Front</p></div>
<h3>Eindruck und Verarbeitung</h3>
<p>Zunächst ist einmal zu sagen, dass das Gerät relativ groß ist. Es ist so groß, dass man es nicht, wie ein Diktiergerät oder einen MP3-Player, mal eben so mit in der Jackentasche dabei hat. Es ist auch deutlich größer, als die jüngeren Aufzeichnungsgeräte der Konkurrenz. Das Gehäuse ist aus einem harten und scheinbar recht stabilen Kunststoff, sieht aber billig aus. Die Bezeichnung der Schalter ist mit Aufklebern gekennzeichnet, was eigentlich nicht notwendig wäre. Man könnte sich das ganze Gerät auch ein einem Gehäuse vorstellen, was nur die Breite des oben gezeichneten Mittelteils hätte. Aber es ist, wie es ist.</p>
<p>Die Knöpfe sind in Vertiefungen des Gerätes eingelassen, was deren Bedienung nicht erleichtert. Überhaupt hat man oft ein unsicheres Gefühl, ob das Gerät schon das tut, was man will, da es mit einer geringen Verzögerung die Dinge in die Tat umsetzt, die man vorhat. Das Display ist ein ungleichmäßig hinterleuchtetes spezielles Display, welches nicht wie z.B. bei heutigen Handys die freie Darstellung auf einem gerasterten Computerdisplay erlaubt. Das Gerät hat einen kleinen eingebauten Monolautsprecher und nach vorne zwei eingebaute Kondensatormikrofone.</p>
<p><a href="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-rechte-seite.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-246" title="mdr2-rechte-seite" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-rechte-seite-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Auf der rechten Geräteseite findet man Mini-USB-Buchse, SD-Kartenleser und Line-out. Links ist der Kopfhöreranschluss und drei gut handhabbare Schiebeschalter für Auswahl der Audioquelle, Mikorofon-Level und eine Tastensperre. An der Stirnseite nach vorne findet man zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen als Eingänge für externe Mikrofone oder Gitarre, sowie zwei Regler um den Eingangslevel für externe oder interne Mikrofone zu justieren. Diese sind gut zugänglich und bedienbar, allerdings rein analog &#8211; der eingestellte Level lässt sich dank minimaler Markierung auf den Drehreglern nur schwer ablesen bzw. kontrollieren, gerade im Halbdunkel.</p>
<p><a href="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-linke-seite.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-245" title="mdr2-linke-seite" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-linke-seite-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<h3>Grundeinstellung des Gerätes</h3>
<p>Die mitgeliefert Anleitung ist ausschließlich in englischer Sprache verfasst &#8211; für mich kein Problem. Eine <a href="http://images4.thomann.de/pics/prod/mdr-2_de_screen.pdf" class="broken_link">deutsche Anleitung</a> gibt es allerdings bei Thomann als Download. Die Bedienelemente sind maximal doppelt belegt und nach Lesen der Anleitung relativ einfach und intuitiv zu bedienen. Da das Gerät nicht in Features erstickt, was ich persönlich schätze, ist man immer relativ schnell da, wo man hin möchte. Hier sind die ganzen kleinen Schalter und noch &#8220;begreifbaren&#8221; Drehregler sicherlich ein Vorteil. Man muss sich nicht durch unendliche Menübäume hangeln, ehe man eine bestimmte Einstellung getätigt hat.</p>
<p>Nach einem längeren Druck auf die Mitte des Steuerkreuzes lädt das Gerät und braucht ca. 8-10 Sekunden, bis es eingeschaltet und verfügbar ist. Ausschalten geht genau so, nur schneller. Möchte man eine Einstellung ändern, drückt man den Menü-Knopf. Man hat nun vier Einstellmöglichkeiten, die man mit den Tasten &#8220;rechts&#8221; und &#8220;links&#8221; anwählen kann und mit &#8220;auf&#8221; und &#8220;ab&#8221; einstellen kann. Dies wäre</p>
<ul>
<li>die Auswahl zwischen MP3- und WAV-Aufzeichnung,</li>
<li>die Samplefrequenz (44,1 khz fix bei MP3, 8, 11,16, 22, 32 und 44,1 khz bei WAV)</li>
<li>die Möglichkeit die Wiederholung von abzuspielenden Tracks zu aktivieren (Loop)</li>
<li>und die Einstellung der Dauer der Hintergrundbeleuchtung</li>
</ul>
<p>Es gibt noch weitere Funktionen, wie das Verwalten von Tracks in Gruppen und verschiedenen Ordnern, die aber für mich vollkommen unwesentlich sind. Ich bin mit dem Teil nicht Wochen unterwegs. Ebenso brauche ich das Gerät nicht als MP3-Player zu gebrauchen, da gibts Schlankeres.</p>
<h3>Aufnahme</h3>
<p>Mit dem Drücken der REC-Taste startet man eine neue Aufnahme, welche eine fortlaufende Track-Nummer zugeordnet bekommt und immer im &#8220;Folder 1&#8243; landet. Stoppen tut man die Aufnahme mit der STOP-Taste. Den Aufnahmepegel stellt man mit den beiden &#8220;Hörnchen&#8221;, den Drehreglern an der Frontseite des Gerätes ein. Das Gerät hat keinen Limiter &#8211; wenn man also den Eingangslevel zu stark gesetzt hat, ist die Aufnahme unabänderlich verzerrt durch Übersteuerung.</p>
<p><a href="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-stirnseite.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-244" title="mdr2-stirnseite" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-stirnseite-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Das Gerät hat 128 KB eingebauten Flash-Speicher, was einem aber bei heutigen Preisen für SD-Karten nicht mehr stören sollte. Legt man eine SD-Card ein, wird diese zunächst für die Aufnahmen verwendet, was man allerdings gegenüber <a href="http://www.media-maier.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=320&amp;Itemid=160">anders lautenden Aussagen</a> im Web umschalten kann (aber wozu?)</p>
<h3>Externe Aufnahmequellen</h3>
<p>Für die Aufnahme werden zunächst die internen Mikrofone verwendet. Steckt man über die beiden 6,3 mm Klinkenbuchsen externe Mikrofone oder Gitarren an, so kann man über einen seitlichen Schalter diese Wahl einstellen und so den korrekten Grundpegel wählen. Entgegen <a href="http://www.drummerforum.de/forum/index.php?page=Thread&amp;postID=531940#post531940">anderslautenden Berichten</a>, kann man an einem weiteren seitlichen Schalter wählen, wie man die externen Mikrofone ggf. zusammen mit den internen mischen möchte. Hier gibt es allerdings nur drei Einstellungen: stark, schwach oder gar nicht (nur extern). Externe Kondensatormikrofone werden mit 1,5 V Strom versorgt.</p>
<p><a href="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-zubehoer.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-247" title="mdr2-zubehoer" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-zubehoer-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Dem Gerät liegen zwei Mikrofone mit relativ langen Kabeln und kleinen Klipsen bei, die nach ersten Versuchen meinerseit eine bessere Aufnahmequalität erreichen, als die internen Mikrofone. Natürlich lassen sich mit etwas weiter auseinanderstehenden externen Mikrofonen auch bessere räumliche Effekte bei der Aufnahme realisieren.</p>
<h3>Aufnahmequalität</h3>
<p>Die Aufnahme ist klar und, soweit mit meinen Ohren wahrnehmbar, frei von digitalen Störgeräuschen. Die Amplitude ist mittig (kein Gleichstromanteil). Ich habe einige Testaufnahmen mit meiner Concertina gemacht, wobei das Aufnahmegerät ca. 50 cm entfernt war und die Einstellregler für den Pegel ca. zu 3/4 aufgedreht waren.</p>
<p>Ein Hör-Vergleich zwischen internen und externen Mikrofonen ergab, dass die externen Mikrofone bei quasi gleichen Aufnahmebedingungen nicht nur einen besseren räumlichen Eindruck ergaben, da man diese eben in größerem Abstand platzieren kann, sondern auch eine bessere Qualität. Die internen Mikrofone klingen nicht wirklich schlecht, aber doch irgendwie im Vergleich gedämpfter und weiter weg. Auf jeden Fall erzielen beide Aufnahmemethoden wesentlich bessere Ergebnisse, als mein bisheriger MP3-Player.</p>
<h3>Batterielaufzeit</h3>
<p>Das Gerät kann mit Batterie oder Akkus betrieben werden, was sich über einen kleinen und relativ schlecht zu bedienenden Schalter im Inneren des Batteriefachs umschalten lässt. Die Betriebsdauer von fünf Stunden bei Aufnahme ist nicht berauschend &#8211; meinen MP3-Player habe ich teilweise einen ganzen Tag mit einer einzigen AA-Batterie betrieben. Bei der Verwendung von Akkus wird die Dauer sicherlich nicht steigen. Will mann allerdings für einen Abend aufnehmen oder zuhause, ist das alles kein Problem. Das Gerät kann sogar über USB mit Strom versorgt werden &#8211; allerdings nicht die Akkus geladen werden.</p>
<p><a href="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-interne-schalter.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-243" title="mdr2-interne-schalter" src="http://halbwert.de/wp-content/uploads/2008/11/mdr2-interne-schalter-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<h3>Technische Daten</h3>
<ul>
<li>WAV (16.bit) Sample Rate 8, 11, 22, 32, 44.1KHz</li>
<li>MP3 128Kbs</li>
<li>Stereo Aufnahme auf internen 128 MB Flash Speicher (bis zu 2 Stunden MP3-Aufnahme)</li>
<li>Stereo Aufnahme auf separate SD Card (16MB-2GB) und SDHC Memory Card (4GB)</li>
<li>FAT32 für SD-Karten</li>
<li>S/N ratio 55dB</li>
<li>Frequenz 20-20.000 Hz</li>
<li>eingebautes Stereo Kondensator Mikrofon</li>
<li>2 x 6,3mm Klinke Input (L+R) für externe Mikrofone oder Gitarren- und Line-In-Signale</li>
<li>Plug-In-Power 1,5Volt</li>
<li>3,5 mm Miniklinke Output für Kopfhörer</li>
<li>3,5 mm Miniklinke Lineout</li>
<li>eingebauter Minilautsprecher 0,2 Watt, 8 Ohm</li>
<li>USB-Anschluß für Datenübertragung zum Rechner Mini-B-Type (USB 2.0)</li>
<li>benötigt für den mobilen Betrieb zwei handelsübliche (Mignon) Typ AA-Batterien (bis zu 5h Aufnahme oder 6h Wiedergabe bei Kopfhörerbetrieb) oder Akkus</li>
<li>Maße (LxBxH) 155 x 85 x 30 mm</li>
<li>Gewicht ohne Batterien: 200 g</li>
<li>Farbe Silber</li>
<li>inklusive 2 externe Mono-Ansteckmikrofone und USB-Kabel</li>
<li>2 x Mignon-Batterien, kleiner Ohrhörer</li>
<li>separat erhältliches USB-Netzteil</li>
</ul>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Gerät ist einfach und robust, hat allerdings in Sachen Handhabbarkeit Schwächen durch die pure Größe und die irgendwie immer etwas schwabbeliegen Gummi-Tasten. Die Aufnahmequalität der internen Mikrofone könnte klarer sein, allerdings werden externe Mikrofone mitgeliefert, deren Aufnahmequalität für meine Belange mehr als überzeugend ist.</p>
<p>Wenn man den Preis des Gerätes von deutlich unter 100 € bedenkt, bekommt man hinsichtlich Funktionalität und Beigaben (Mikrofone, Kopfhörer, USB-Kabel) eine ganze Menge geboten. Die <a href="http://www.thomann.de/de/cat_GK_strdmo.html">Geräte der Konkurrenz</a> kosten gleich das Doppelte oder Dreifache.</p>
<p>Für mich und meine Aufnahmen im Folk-Bereich ist das Gerät auch für längere Zeit eine befriedigende Lösung. Konkrete Aufnahmetests und einen <a href="http://halbwert.de/2008/11/swissonic-mdr-2-erfahrungsbericht/">Erfahrungsbericht</a> werde ich Euch in einem kommenden Beitrag vorstellen.</p>
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