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	<title>halbwert &#187; lustig</title>
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	<description>... stetiger Zerfall ...</description>
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		<title>Die Krise der Frau H. aus B.</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 18:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Döring, 03. März 2009 Frau H. aus B. in einer Krise Fühlte sich eines Tags sehr miese Weswegen Sie für sich beschluss, Dass sich jetzt etwas ändern muss. Aus diesem Grunde sagte Sie: &#8220;Ich mache jetzt Paar-Therapie&#8221; Und weil das nicht allein gelingt Sie ihren Mann in&#8217;s Auto zwingt. Da liegt er nun, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Martin Döring, 03. März 2009</em></p>
<p>Frau H. aus B. in einer Krise<br />
Fühlte sich eines Tags sehr miese<br />
Weswegen Sie für sich beschluss,<br />
Dass sich jetzt etwas ändern muss.</p>
<p><span id="more-401"></span>Aus diesem Grunde sagte Sie:<br />
&#8220;Ich mache jetzt Paar-Therapie&#8221;<br />
Und weil das nicht allein gelingt<br />
Sie ihren Mann in&#8217;s Auto zwingt.</p>
<p>Da liegt er nun, der arme Wicht<br />
Etwas verspannt, bei seichtem Licht<br />
Beantwortet so manche Fragen<br />
Vom Therapeut, mit etwas Zagen.</p>
<p>Der Therapeut, ein kluger Mann<br />
Stellt nach der Sitzung fest so dann,<br />
Das die Beziehung doch floriere,<br />
Wenn denn man Folgendes probiere:</p>
<p>Man müsse sich mehr Freiheit lassen<br />
Und um es allgemein zu fassen,<br />
So dürft Frau H. nicht immer zwingen,<br />
Was anderweitig kann gelingen.</p>
<p>Der Mann, der dies sofort verstand<br />
Sich schnurstracks auf vom Sofa wand,<br />
Verließ adhoc die Therapie<br />
Ward dort gesehen nimmer nie.</p>
<p>Die Frau verstöret ob des Schrecks<br />
Sie unterschrieb noch schnell zwei Schecks,<br />
Hat wohl noch etwas rumgemeutert<br />
Doch ging von hinnen wohl geläutert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Krise der Frau B. aus H.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 19:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[anzüglich]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Döring, 02. März 2009 Frau B. aus H. in einer Krise spazierte über eine Wiese und setzte sich zur Seelenkur allein mitten in die Natur. Wie sie von ihrem Guru hörte Geht man an völlig ungestörte Orte, um zu meditieren Und neuen Lebensgeist zu spüren. Und wie sie so an gar nichts dachte Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Martin Döring, 02. März 2009</em></p>
<p>Frau B. aus H. in einer Krise<br />
spazierte über eine Wiese<br />
und setzte sich zur Seelenkur<br />
allein mitten in die Natur.</p>
<p><span id="more-392"></span>Wie sie von ihrem Guru hörte<br />
Geht man an völlig ungestörte<br />
Orte, um zu meditieren<br />
Und neuen Lebensgeist zu spüren.</p>
<p>Und wie sie so an gar nichts dachte<br />
Sie durch ein Geistobjekt erwachte<br />
Was sich zunächst recht weich und rund<br />
Schlussendlich dann ergab als Hund.</p>
<p>Der zwar nicht Ihr Problemchen löste<br />
Doch in ihr&#8217;n Schoß gekuschelt döste<br />
Und sie, die bisher unbefleckte<br />
An recht pikanter Stelle leckte.</p>
<p>Darauf schloss sie erneut die Augen<br />
Und ließ sich&#8217;s Hundeleben taugen.<br />
So hat die Krise schon nach Stunden<br />
Auf diese Weis&#8217; sie überwunden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Symbiose</title>
		<link>http://halbwert.de/2009/03/die-symbiose/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 18:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Döring, 02. März 2009 Herrn K. aus H. wuchs hinterm Ohr Wo nie ein Handtuch sich verlor Ein Pilz mit intressanten Sporen Die sich auf seinem Pelz verloren. Zur Abendzeit, wenn er sich legte Ein leichter Schleier sich bewegte Der eingeatmet ihn entrückte Und folgend grundlegend beglückte. Derartig fröhlich angetan War selbst sein Weib [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Martin Döring, 02. März 2009</em></p>
<p>Herrn K. aus H. wuchs hinterm Ohr<br />
Wo nie ein Handtuch sich verlor<br />
Ein Pilz mit intressanten Sporen<br />
Die sich auf seinem Pelz verloren.</p>
<p><span id="more-387"></span>Zur Abendzeit, wenn er sich legte<br />
Ein leichter Schleier sich bewegte<br />
Der eingeatmet ihn entrückte<br />
Und folgend grundlegend beglückte.</p>
<p>Derartig fröhlich angetan<br />
War selbst sein Weib ihm selten gram.<br />
So sei das Leben auch &#8216;ne Chose<br />
Wie hier hilft oft &#8216;ne Symbiose.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Evolution</title>
		<link>http://halbwert.de/2008/11/die-evolution/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 17:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Döring, 16. November 2008 Kurz nach dem Urknall ein Atom Flog in materie-heissem Strom. Und keiner sah&#8217;s - Das war&#8217;s. Viel später dann ein Molekül Auf kochend heissen Boden fiel. Es sackte ein und dann war&#8217;s weg - Im Dreck. Nicht lang darauf, da viel ein Tropfen sollt noch auf harten Bimsstein klopfen. Daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Martin Döring, 16. November 2008</em></p>
<p>Kurz nach dem Urknall ein Atom<br />
Flog in materie-heissem Strom.<br />
Und keiner sah&#8217;s -<br />
Das war&#8217;s.</p>
<p>Viel später dann ein Molekül<br />
Auf kochend heissen Boden fiel.<br />
Es sackte ein und dann war&#8217;s weg -<br />
Im Dreck.<br />
<span id="more-315"></span><br />
Nicht lang darauf, da viel ein Tropfen<br />
sollt noch auf harten Bimsstein klopfen.<br />
Daraus entstand ein Ozean,<br />
Da fing die ganze Chose an.</p>
<p>Im Ozean, da schwamm &#8216;ne Pelle,<br />
Die macht sich rund und wurd zur Zelle.<br />
Doch leider, ich sag&#8217;s ja nicht gern:<br />
Da fehlte noch der Kern!</p>
<p>Beim zweiten mal hat&#8217;s funktioniert,<br />
Der Zellkern ist ganz bandagiert.<br />
Und schwimmt in diesem Urgebräu -<br />
Ganz ohne Scheu.</p>
<p>Herangeschwappt in großer Welle<br />
Kommt eine fiese Killerzelle.<br />
Es macht schwupp, dann war&#8217;s gefressen,<br />
Zum Abendessen.</p>
<p>Die Killerzellen wurden fetter,<br />
Vom Habitus jedoch nicht netter.<br />
Aus diesem Zellplasmageschmier<br />
Entstand das erste richt&#8217;ge Tier.</p>
<p>Doch schaun wir weg vom Primitiven<br />
Die Welt lebt von Alternativen!<br />
Und friedlich, parallel, entstand &#8216;se -<br />
Die erste Pflanze.</p>
<p>Ob friedlich nun, ob mit Gegroll<br />
Da unten wurd&#8217;s nun langsam voll<br />
worauf ein größrer Teil entschwand -<br />
An Land.</p>
<p>Angestrandet auf der Wiese<br />
Blieb es zunächst bei der Devise:<br />
Wer arglos liegt im Abendrot -<br />
Wird Abendbrot.</p>
<p>Die Steigerung der Rezeption<br />
Verlängert da das Leben schon.<br />
Da wuchs einem hinter der Stirn<br />
Ein Gehirn.</p>
<p>Ganz ohne Glieder zu verrenken<br />
Löst man Probleme nun durch Denken.<br />
Doch leider half das nur &#8216;ne Weile<br />
Und schon gab es wieder Keile!</p>
<p>Wir überspringen nun &#8216;ne Weile<br />
Mit Säbelzahn und Stachelkeule.<br />
Ich find, es gab hier bis auf Weit&#8217;res<br />
Nichts Heitres.</p>
<p>Da war er, der moderne Mensch!<br />
Mit Auto, Dosenbier, Lampensch-<br />
Irm, Arbeitsplätzegarantie -<br />
Das gab&#8217;s noch nie!</p>
<p>In unsrer Zeit der Philosoph<br />
Denkt, das ist ja nun wirklich doof:<br />
Da hab&#8217;m wir nun so viel Gehirn<br />
Und sitzen nur vorm Fernsehschirm.</p>
<p>Ich erklär aus diesem Grunde<br />
Nun in der erlauchten Runde<br />
Nachdem das Blatt sich so gewendet<br />
Die Evolution hier als beendet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Frühchrist &#8211; altrömische Version</title>
		<link>http://halbwert.de/2008/10/der-fruhchrist-altromische-version/</link>
		<comments>http://halbwert.de/2008/10/der-fruhchrist-altromische-version/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 17:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Döring, 27. März 2008 Früh rausgeworfen in den Ring dem Christen nicht so gut es ging, weil ihm ein kugelartig Ding auch noch am rechten Beine hing. Er denkt sich, weil&#8217;s ja auch so ist: &#8220;So früh schon Löwenfutter &#8211; Mist!&#8221; und weil er lieber selber frisst sinnt er noch schnell nach einer List [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Martin Döring, 27. März 2008</em></p>
<p>Früh rausgeworfen in den Ring<br />
dem Christen nicht so gut es ging,<br />
weil ihm ein kugelartig Ding<br />
auch noch am rechten Beine hing.</p>
<p>Er denkt sich, weil&#8217;s ja auch so ist:<br />
&#8220;So früh schon Löwenfutter &#8211; Mist!&#8221;<br />
und weil er lieber selber frisst<br />
sinnt er noch schnell nach einer List</p>
<p>Flehend ruft er nach dem Herrn<br />
und dieser denkt, da helf ich gern:<br />
Ein Blitz zuckt von der Wolke fern<br />
und grillt dem Löwen sein Gehern.</p>
]]></content:encoded>
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