LED-Licht – Als Leselampe ok

Dezember 20th, 2009 | Tags:

Vor dem Schlafengehen lese ich immer noch ganz gerne was – bis ich dann selig in den Kissen einschnorchel. Bisher hat eine kleine 15-Watt-Lampe mit dazu das entsprechende Licht gespendet, allerdings ist die auch immer ganz gut heiß geworden, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass nicht alle Energie wirklich in Licht umgesetzt wird.

Wie ich also neulich mal wieder durch ein größeres bekanntes Geschäft für Elektronikartikel taumelte, traf ich zufällig auf eine 17€ teure Lampe, die ihr Licht mittels LEDs erzeugt. Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal solch eine Lampe getestet, war allerdings enttäuscht: Das Licht war nicht besonders hell, eher bläulich und kalt und vor allem war der Lichtkegel ziemlich eng. Dies hatte zur Folge, dass beim Lesen quasi immer nur ein Teil des Buches beleuchtet war bzw. die Beleuchtung unausgewogen war – was beim Lesen ziemlich nervig ist.

Die neue Lampe ist nicht nur wesentlich heller, sondern das Licht ist auch warm im Ton und nicht mehr zu zentriert. Wenn’s auch für eine komplette Raumausleuchtung noch nicht reicht, Lesen ist jetzt problemlos möglich. Nur zwei Watt zu verbraten, wo es vorher 15 waren, das ist ja auch nicht schlecht und zusätzlich kann ich meine Lampe nun nach 10 Minuten Lesen auch noch anfassen. :-)

Hier mal im Vergleich die neue LED-Leuchte links, rechts ist eine herkömmliche Glühbirne mit 15 Watt eingeschraubt:

LED-Lichte

Da brummt und stinkt nichts, wie bei manchen Energiesparlampen auf Leuchtstoffbasis, vor allem bei den billigen. Bei denen kann es auch zum Problem werden, wenn die Wärme der Lampe nicht raus kann. Sowas hatte ich auch schon probiert, aber es fing an zu riechen. Ein paar Jahre noch, und die LED-Technik wird vermutlich vieles andere obsolet machen. Es ist schon faszinierend. So, nu aber www.ab-ins-bett.de.

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