Ohne Datenbank – NanoCMS
Nicht jeder Webspace hat eine Datenbank als Feature. Oder man möchte eine Kleinigkeit außerhalb seines Blogs oder Forums gesondert präsentieren. Hier fehlt oft eine einfache Möglichkeit, dies elegant, z.B. mit einem kleinen Content Management System (CMS) webbasiert zu tun. Für solche Zwecke ist NanoCMS empfehlenswert.
- Frontend-Ansicht
So sieht eine einfache Website z.B. aus.
- Seiten
Die Seiten können einzeln verschoben und verlinkt werden.
- Online-Editor
Alternativ ist ein Online-Editor verfügbar
- Areas
Abschitte, die auf jeder Seite auftauchen können zentral gemanaget werden.
NanoCms ist ein extrem kleines CMS, bietet aber trotzdem viele Features, die es im Handling einer auf reinem HTML basierenden Lösung überlegen erscheinen lassen:
Features
- Dateibasiert – Keine Datenbank notwendig, zur Datensicherung einfach alles kopieren.
- Einfache Installation – Abkippen, läuft!
- Klein und schlank – NanoCMS ist nur wenige Kilobyte groß.
- Volles Templating – Templates bauen für NanoCMS ist super-einfach.
- Backend – Alles kann von einem einfach zu bedienendem Admin Interface aus gesteuert und eingestellt werden.
- WYSIWYG – Es gibt einen (optionalen) Online-Editor
- Automatischer Sidebar – Wichtige Seiten können auf Knopfdruck im Sidebar angezeigt werden.
- Weiterer Inhalt – Dinge, wie Header, Footer, Top-Navigation uws. können alle zentral gemanaget werden.
- Mehrsprachigkeit – NanoCMS gibt’s auch eingedeutscht und neue Sprachen können ggf. einfach ergänzt werden.
- Erweiterbarkeit – Es gibt Plugins, die sich bei NanoCMS Tweakers nennen (der Editor ist z.B. einer)
- NanoCMS ist freie Software, Open Source und lizenziert unter der GNU/GPL.
Anforderungen
NanoCMS benötigt einen Webspace mit PHP – weiter nichts.
Installation und Bedienung
Die Installation war wirklich durch das Aufspielen auf den Webserver getan. Anschließend kann man noch den WYSIWYG-Editor hinzufügen, was aber auch schnell getan und gut beschrieben ist. Alles weitere geht dann vom Admin-Interface aus. Hier kann man Seiten verschieben, neue Seiten anlegen, welche löschen, den Namen der Website ändern und vielerlei Dinge mehr. Die ganzen dynamisch änderbaren Inhalte incl. dem eigentlichen Seiteninhalt werden über ein einfach anzupassendes Template angezeigt, so dass man NanoCMS im Aussehen z.B. auch schnell an den Rest des eigenen Webauftritts anpassen kann. Eine Integration in bestehende Systeme soll auch möglich sein, dies habe ich aber bisher nicht probiert.
Fazit
Ich selbst habe NanoCMS genutzt, um mein Endlager für die originalen GEMDOS-Quellen aus den 80er-Jahren zu realisieren. Ich denke, es eignet sich prinzipiell für jeden kleineren Webauftritt mit nicht all zu vielen Seiten und ist vielleicht eine gute Alternative zu z.B. CmSimple, welches auch freie Software (AGPL3) ist (und ebenfalls sehr gut).
PS: Inzwischen gibt es auch das 0.4 final Release, ich hatte für diesen Bericht noch die Beta installiert.




